Evangelium vom Sonntag, 15. August 2027
Aus dem heiligen Evangelium, Lukas 1,39-56
Maria aber stand auf in den Tagen und ging auf das Gebirge eilends zu der Stadt Juda's 40und kam in das Haus des Zacharias und grüßte Elisabeth. 41Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des heiligen Geistes voll 42und rief laut und sprach: Gebenedeit bist du unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes! 43Und woher kommt mir das, daß die Mutter meines HERRN zu mir kommt? 44Siehe, da ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte mit Freuden das Kind in meinem Leibe. 45Und o selig bist du, die du geglaubt hast! denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem HERRN. 46Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den HERRN, 47und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilands; 48denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder; 49denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und des Name heilig ist. 50Und seine Barmherzigkeit währet immer für und für bei denen, die ihn fürchten. 51Er übet Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. 52Er stößt die Gewaltigen vom Stuhl und erhebt die Niedrigen. 53Die Hungrigen füllt er mit Gütern und läßt die Reichen leer. 54Er denkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel wieder auf, 55wie er geredet hat unsern Vätern, Abraham und seinem Samen ewiglich. 56Und Maria blieb bei ihr bei drei Monaten; darnach kehrte sie wiederum heim.
Antwortpsalm Psalm 45,10.11.12.16
Zweite Lesung 1. Korinther 15,20-27
20Nun ist aber Christus auferstanden von den Toten und der Erstling geworden unter denen, die da schlafen. 21Sintemal durch einen Menschen der Tod und durch einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt. 22Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, also werden sie in Christo alle lebendig gemacht werden. 23Ein jeglicher aber in seiner Ordnung: der Erstling Christus; darnach die Christo angehören, wenn er kommen wird; 24darnach das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt. 25Er muß aber herrschen, bis daß er 'alle seine Feinde unter seine Füße lege'. 26Der letzte Feind, der aufgehoben wird, ist der Tod. 27Denn 'er hat ihm alles unter seine Füße getan'. Wenn er aber sagt, daß es alles untertan sei, ist's offenbar, daß ausgenommen ist, der ihm alles untergetan hat.